Hilfseinsatz der Ortsfeuerwehr Koblach
Gemeinsam für die Flutopfer in Niederösterreich
Die katastrophalen Niederschläge Mitte September in großen Teilen Ostösterreichs der Tschechei und in Polen brachten massive Überschwemmungen mit sich. Besonders stark davon betroffen war Niederösterreich.
Aufgrund der besonderen Lage wurden Feuerwehren aus ganz Österreich zur Katastrophenhilfe angefordert. Nach Rücksprache mit den Stützpunktfeuerwehren mit Spezialpumpen in Vorarlberg wurde seitens des Landes ein Katastrophenzug für eine rasche und unbürokratische Hilfeleistung zusammengestellt.
Für unsere Ortsfeuerwehr Koblach als Stützpunktwehr im Bezirk Feldkirch war es rasch klar, dass auch wir genügend freiwillige Mannschaft für den Einsatz in Niederösterreich bereitstellen wird.
So fuhren wir gemeinsam mit zahlreichen anderen Feuerwehren des Landes zum Hilfsdienst nach Niederösterreich. Dieser Hilfsdienst dauerte vom 16. bis zum 21. September.
Aus Koblach wurden zwei Einsatzgruppen mit gesamt 14 Wehrfrauen und Wehrmänner gestellt.
Das Einsatzgebiet war im Bereich des Tullner Beckens.
Hier konnten wir im Bereich des Abpumpens von vollgelaufenen Kellern von zig Einfamilienhäusern und auch für die Entleerung von ÖBB-Unterführungen eingesetzt werden.

Unser Führungskader war in der Einsatzleitung des gesamten Katastrophenzuges aus Vorarlberg eingeteilt.
Der unermüdliche Einsatz der jeweiligen Trupps brachte der Bevölkerung Niederösterreichs in den Gebieten wieder ein wenig Hoffnung der Besserung.
Das perfekte Zusammenspiel der verschiedenen Feuerwehren aus ganz Österreich welches wir auch direkt erleben durften war für uns wieder der Beweis wie wichtig das freiwillige Ehrenamt in unserem Land ist.
Wie lautet der Spruch: „Gemeinsam sind wir stark“
Mit diesem Gefühl durften wir wieder in unser schönes Ländle heimkehren …. Das dort Erlebte wird jedes Feuerwehrmitglied zeitlebens in seinem Herzen tragen!
Christoph Loacker, parteifrei
Gruppenkommandant der Ortsfeuerwehr Koblach
Fotos: Handout Christoph Loacker
